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Sondersitzung des Integrationsrates
15. Dezember 2015, 18:00
Aussagen der Immobiliengesellschaft der Stadt Essen:
- Leerstandsquote Mietwohnungen von Wohnbaugesellschaften in Essen bei 2%. Gleiches wird für den privaten Bereich angenommen. Die Rede ist von ca. 10.000 Wohnungen.
- Sanierung von leerstehenden städtischen Immobilien zu teuer. Sanierungsbedarf wegen extrem hoher Brandschutzverordnung und Denkmalschutzpflege in bis zu mittlerer Millionenhöhe. Zeitbedarf 2-3 Jahre und damit zu lang.
- Derzeit keine Schulen mehr zu Verfügung.
- Angebot von privaten Immobilien wird geprüft.
- Es gibt zwei Varianten der Bauweisen: 1. Haltbarkeit bis 25 Jahre und Kosten von 3,2 Mio.€ pro 100 Flüchtlinge / 2. Haltbarkeit bis 10 Jahre und Kosten von 1,7 Mio.€ pro 100 Flüchtlinge. Bauarten sehr einfach ohne feste Fußwege und Grünanlagen, damit der Rückbau kostengünstig bleibt.
- Grundsätzlich sind Umbauten der bestehen Immobilen interessant, allerdings ist der Zeitrahmen mit bis zu 2-3 Jahren zu lang.
- Fertigstellung der Unterkünfte Ende Juli bis Ende September
Aussagen der CDU-Fraktion (Herr Kalweit):
- Zeitraum für die Sanierungen von Altbeständen zu lang. Daher wird eine alternative Lösung angestrebt.
- CDU stellt die Frage, was mit den Leichtbauunterkünften nach 6-8 Jahren passiert. Abriss oder Renovierung?
- Uneinigkeit über B-Plan bei den 15 benannten Flächen
- Weitere Flächen sind geplant
Aussagen Pro Asyl:
- Bezweifelt die Wohnqualität bei 4 m² Schlafraum, wobei sanitäre Einrichtungen und Sozialräume gemeinschaftlich außerhalb liegen.
Aussagen Grüner (Herr Wanke / Herr Güneş):
- Antrag auf Prüfung von Wohnraumzweckentfremdungsverordnung gestellt. Dadurch könnte die Stadt auf leerstehenden Wohnraum gegen Bezahlung zugreifen. Antrag abgelehnt.
- Sprach sich für die Abschaffung von Zeltunterkünften bis 2017 aus. Die Versiegelung landwirtschaftlicher Flächen ist aber für die Grünen keine Alternative. Sehen keine Strategie in dem Bebauungskonzept hinsichtlich Integration.