Über uns

Die Bürgerinitiative Pro Landschaftsschutz Leithe setzt sich für den Erhalt der Landschaftsschutzgebiete in Essen-Leithe ein. Sie wurde im Dezember 2015 gegründet, als die Stadt Essen Pläne zur Bebauung von Landschaftsschutzgebieten veröffentlichte.

Wir lehnen Fremdenfeindlichkeit ab und halten es für eine wichtige Aufgabe, Flüchtlinge in unsere Gesellschaft zu integrieren und ihnen in Essen ein sicheres Zuhause zu bieten. Die Bebauung von Landschaftsschutzgebieten ist aus unserer Sicht falsch und stellt keine Lösung aktueller Probleme dar.

Was bisher geschah…

Am 07.12.2015 hat die Stadt Essen eine Vorlage mit dem Betreff Städtebauliche Strategie zur Unterbringung von Flüchtlingen veröffentlicht. Danach sollte für fünfzehn Standorte in Essen geprüft werden, ob sie zur Bebauung freigegeben werden können – kurzfristig für Flüchtlingsunterkünfte und langfristig für sozialen Wohnungsbau. Dreizehn der Standorte liegen in Landschaftsschutzgebieten, zwei davon in Essen-Leithe. Unter dem Vorwand der Flüchtlingshilfe sollten so wichtige Landschaftsschutzgebiete in Essen für eine spätere Vermarktung in hochpreisiges und exklusives Bauland umgewandelt werden. Die Stadt Essen hätte damit schutzbedürftige und Not leidende Menschen zum Spielball ihrer Interessen gemacht und sich gegen die Belange der Bevölkerung gestellt.

Am 21.01.2016 folgte eine weitere Vorlage mit dem Betreff Unterbringung von Flüchtlingen in 2016/2017, nach der sieben dieser Standorte für die Errichtung von Unterkünften freigegeben werden sollten. Erneut waren Landschaftsschutzgebiete betroffen. Diese sind aber von höchster Bedeutung u. a. für Natur- und Artenvielfalt, das Stadtklima, die Landwirtschaft und die Naherholung jetziger und kommender Generationen. Ein halbes Jahr zuvor hatte sich die Stadt in ihrer Bewerbung als „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ noch mit den Gebieten gebrüstet, auf denen nun die Bagger anrollen sollten. Allein die erforderliche Erschließung hätte Unsummen verschlungen – Geld, das für die Integration dringend benötigt wird und nicht mehr zur Verfügung gestanden hätte.

Am 24.02.2016 hat der Rat der Stadt Essen dann eine Reihe von Standorten für die Unterbringung von Flüchtlingen beschlossen. Danach werden die Unterkünfte mit einer Ausnahme nicht in Landschaftsschutzgebieten errichtet. Der Standort Im Fatloh im Hexbachtal ist als einzig verbliebener für eine zeitweise Bebauung vorgesehen.

Am 28.09.2016 folgte die Entscheidung, die Aktivitäten zum Bau von Flüchtlingsunterkünften auch auf dem Grundstück Im Fatloh einzustellen, da aufgrund zurückgehender Flüchtlingszahlen andere Standorte als Alternative zur Verfügung stehen.

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